Plastikflut, Müllberge & CO2

Was können wir dagegen tun?

Antworten auf diese Frage fanden Schülerinnen und Schüler des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien.

"Das geht uns doch einfach alle was an, weil wir haben nur eine Erde, da leben wir alle gemeinsam drauf und wir müssen uns einfach kümmern. Ich will schon versuchen, besser zu leben", so eine Schülerin. In verschiedenen Workshops und Vorträgen setzten sich die rund 60 Schüler_innen der 9. Jahrgangsstufe mit den komplexen Zusammenhängen von nachhaltigem Konsum auseinander. Am Beispiel von Mode und Smartphone erfuhren die Jungendlichen alles über den Lebenszyklus eines Produktes – von der Rohstoff- und Ressourcengewinnung über die Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten bis hin zur fachgerechten Entsorgung bzw. Recyclingmöglichkeiten nach der Nutzung.

Hierzu reiste Geschäftsführerin Elke Klemenz von Farcap Fürth eigens an, um am Beispiel ihres Unternehmens zu zeigen, dass Mode durchaus fair und chic sein kann. Als ein Highlight wurde das Planspiel zur Energiewende mit Nils Wegner von der Stiftung Umweltenergierecht eingestuft, in welchem über die Errichtung eines Windparks zu entscheiden war.

Und wie denken und handeln eigentlich die Würzburger_innen? Die Jugendlichen dachten sich gute Fragen aus und führten Interviews. Dazu gab es noch einen nachhaltigen Stadtrundgang mit "weltbewusst", einen Besuch im Freiraum und Kontakt zu Greenpeace und der Würzburger Verbraucher-Erzeuger-Initiative e.V. Am Ende der Woche wurden in einer ‚Kompetenzhand‘ fünf einfache Möglichkeiten festgehalten, wie sich im Alltag ohne viel Aufwand Müll vermeiden, Ressourcen schonen und ein Beitrag zum Klimaschutz leisten lässt.

"Ich war mir bei dem Thema nicht sicher, ob es mich interessieren wird", so eine Schülerin, "aber unsere beiden Teamerinnen Jenifer Gabel und Sari Weigand stehen voll dahinter. Es war vieles echt interessant und ich habe viele Infos und Ideen bekommen, was ich anders machen kann."

Impressionen

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