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Gute und nachhaltige Gesellschaft
Medien zwischen Sexismus und Feminismus - Eine Bestandsaufnahme

Online-Seminar // In deutschen Regionalzeitungen sind 100 von 108 Chefredakteur*innen männlich. Auf Musikfestivals – weltweit und unabhängig vom Genre – sind weibliche Acts in der Unterzahl. In Filmen kommen auf eine Frau über 30 zwei Männer, auf eine Frau über 50 sind es sogar drei Männer. Blanke Zahlen verdeutlichen manchmal mehr, was eigentlich offensichtlich sein sollte: In den Medien herrscht ein Ungleichgewicht, wenn es um Geschlechter geht – und das hat Auswirkungen. Wirtschaftsthemen werden noch immer hauptsächlich von Männern für Männer gemacht, Lifestyle-Themen von Frauen für Frauen. Ein weiblicher Headliner bei einem Festival ist eine Rarität und wenn Frauen über 50 in Filmen dargestellt werden, dann zumeist als Mutter, Oma, Witwe.

Dass Medien Wirklichkeit aufnehmen und ausspielen ist kein Geheimnis. Sich diesen Kreislauf bewusst zu machen, erfordert allerdings Übung. Dieser Vortrag gibt einen vielseitigen Einblick in die Reproduktion von Stereotypen in der Medienwelt – und zwar mit feministischer Brille. Wie werden Frauen auf Plakaten, in der Werbung oder in den sozialen Netzwerken dargestellt? Wie wird ein Vater in einer Familienkomödie dargestellt? Wie unterschwellig kann sich Sexismus in den Medien verbreiten und festigen? Und wo wird Feminismus schon aktiv gelebt?

Die Journalistinnen Elisabeth Ries und Luisa Filip beschäftigen sich in ihrem Podcast „X und Y - Der Podcast über Medien und Feminismus“ jeden Monat mit genau diesen Themen. Kritisierend und konstruktiv durchsuchen sie die Medienbranche nach Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern und können mit anschaulichen Beispielen demonstrieren, wo es schon gut läuft und wo noch Luft nach oben ist. Luisa Filip ist freie Journalistin beim Deutschlandfunk und Podcast-Redakteurin, Elisabeth Ries hat sich zuletzt in ihrer Masterabeit intensiv mit dem Thema “Feminismus und Sexismus in den Medien” beschäftigt.

Sie geben einen Einblick in ihre Recherchen und werden zeigen, dass Sexismus und Feminismus in den Medien sowohl sehr offensichtlich als auch unterschwellig auftreten können. Und sie werden zeigen, wie sich jede*r im eigenen Medienkonsum für Sexismus und Feminismus sensibilisieren kann (inklusive To-Go-Checkliste für die Teilnehmenden). 

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17.09.
13:00 -
15:00 Uhr
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3702
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Ulrike Schuhnagl
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