Online-Seminare

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Zeitgeschichte, Erinnerungsarbeit und Demokratie
Vom Ende der Demokratie... zwischen Globalisierung, Digitalisierung und populistischem Extremismus?

Online-Veranstaltung // Die repräsentative Demokratie ist in den 20er-Jahren des 21. Jahrhunderts in vielfältiger Weise herausgefordert. Digitalisierung, Populismus und Globalisierung sind dabei besonders schillernde Begriffe, deren Auswirkungen unsere Zukunft prägen werden. Das gilt für die Arbeitswelt, für die Zivilgesellschaft, für Politik und Recht.

Noch nie hat ein moderner Staat häufiger und intensiver in die Grundrechte eingegriffen als in den letzten Monaten. Es sind die Gerichte, die immer wieder die Grundrechte hoch halten, die doch eigentlich als Abwehrrechte dem Staat gegenüber konzipiert sind. Was verschiebt sich da?

„Wir sind das Volk“ erklärt uns eine kleine, aber sehr laute Minderheit - und deren Bilder werden über alle denkbaren medialen Kanäle verbreitet. Können wir Konsument*innen noch die Bedeutsamkeit unterscheiden - oder wird alles für wichtig gehalten, weil in Funk und Fernsehen, im Social Web und auf Instagram darüber berichtet wird?

Muss sich die Jugend, müssen sich die Junggebliebenen, müssen wir uns alle mehr Gedanken machen über die Konsequenzen digitalen Kommunizierens, digitalen Arbeitens und digitalen Geldverdienens? Schlittern wir in Verhältnisse, in denen wir uns nicht mehr auf die Stabilität unseres Rechtsstaats, die freie Meinungsäußerung (und deren Schranken) verlassen können? 

Wie kann, wie soll, wie wird unsere Gesellschaft künftig aussehen? Diese großen Fragen wollen wir diskutieren mit 

  • Dr. Philipp Wittmann, Richter am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg und bis 2020 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht tätig. Seine Tätigkeits- und Forschungsschwerpunkte liegen im Datenschutz- und Sicherheitsrecht sowie im Migrationsrecht.
  • Prof. Dr. Doris Aschenbrenner, Informatikerin mit Schwerpunkt auf Digitalisierung, Robotik, Internet- und Technologiepolitik. Derzeit ist sie sowohl Professorin an der Hochschule Aalen (Digitale Methoden in der Produktion) als auch an der TU Delft (Industrial Design Engineering).
  • Julian Müller-Kaler, USA-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und Mitglied im Think Tank des Atlantic Council in Washington D.C. Populismus, politischer Extremismus und Globalisierung bestimmen sein Erkenntnisinteresse.
  • Eva Maria Weimann, Stadt- und Kreisrätin im Raum Würzburg.
  • Frank Hofmann, Ideengeber für diese Veranstaltung, war von 1994 bis 2013 Bundestagsabgeordneter (Wahlkreis Schweinfurt/Kitzingen) und dort u.a. im Innen- und Umweltausschuss, im Auswärtigen und Europaausschuss tätig.
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17.05.
18:00 -
20:00 Uhr
Seminar-
nummer
2003
Teilnahme-
pauschale
0 Euro
Ansprech-
Partner/in
Ulrike Schuhnagl
0931 80464-30
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