Unser Programm
Abendveranstaltung im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus // Eine Zeitreise in die politische Lage der 1920er Jahre. Teil 1: Reichskanzler Wilhelm Cuno und die Abgeordnete Clara Zetkin –
direkte und ideologische Konfrontation im politischen Tagesgeschäft.
Anhand der Biografien und des politischen Vermächtnisses von zwei Zeitzeug*innen – dem jeweiligen Reichskanzler und einer Reichstagsabgeordneten – analysieren wir an drei Abenden die „Weimarer Zeit“ und diskutieren, ob Vergleiche und Ableitungen für die Gegenwart hilfreich sein können.
Teil 1: Reichskanzler Wilhelm Cuno und die Abgeordnete Clara Zetkin
Wilhelm Cuno (1876–1933) und Clara Zetkin (1857–1933) stehen für gegensätzliche politische Lager der Weimarer Republik. Cuno war parteiloser Reichskanzler (1922–1923) und vertrat eine bürgerlich-wirtschaftsnahe Politik; Zetkin hingegen war eine führende marxistische Politikerin der Arbeiter- und Frauenbewegung, Reichstagsabgeordnete der KPD und scharfe Kritikerin von Kapitalismus, Militarismus und der Regierungspolitik. Während Cuno eher den national-konservativen, militaristischen und großindustriellen Interessen nahestand, verkörperte Zetkin oppositionelle, revolutionäre Politik von links. Beide starben 1933, im Jahr der nationalsozialistischen Machtübernahme.
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