Bildungsseminare

Sich Zeit nehmen für umfassende Information und die Meinung anderer - wann kann man das schon? Natürlich in unseren Bildungsprogrammen.

Wir bieten Ihnen Seminare mit den folgenden Themenschwerpunkten an: Demokratie, Zeitgeschichte und Erinnerungsarbeit; soziales Europa und gerechte Weltordnung;  gute und nachhaltige Gesellschaft; Gesundheit und würdevolles Leben; Kompetenzen fördern, Engagement ermöglichen. Stöbern Sie durch unseren Programmkalender - und buchen Sie am besten gleich Ihre Bildungszeit mit der Akademie Frankenwarte!

Unsere Online-Flatrate: Für 75 EUR an allen Kurzformaten 2021 teilnehmen! / Immer aktuell über unser Programm informiert mit unserem Newsletter. / Aktuelle Informationen zur Corona-Lage in und um Würzburg finden Sie auf der Website der Stadt Würzburg und der des Landkreises Würzburg.

Zeitgeschichte, Erinnerungsarbeit und Demokratie
Unsere Großmütter und Mütter in der NS-Zeit: Lesung und Diskussion mit Sonja Weichand, Autorin von „schuld bewusstsein“ mit anschließendem Workshop

Lesung Würzburg Innenstadt // Was mag es für Mädchen und Frauen bedeutet haben, in der NS-Zeit zu leben? Diese Frage beschäftigt Frauen, wenn sie sich mit der eigenen Familiengeschichte auseinandersetzen. Autorin Sonja Weichand zeigt in ihrem Roman „schuld bewusstsein“ eine Reihe unterschiedlicher Frauenfiguren auf. Die Protagonistin der Erzählung ist die Journalistin Anna, die das Leben ihrer Großmutter Rose-Marie niederschreiben will. Während des Zweiten Weltkriegs war Rose-Marie in Würzburg als überzeugte Nationalsozialistin unter Hitler aktiv. Um zu verstehen, was ihre Großmutter bewegte, sich dieser Ideologie zuzuwenden, vertieft sich Anna weiter in die Geschichte ihrer Familie. Autorin Sonja Weichand verdeutlicht die Komplexität einer solchen Aufarbeitung durch den ständigen Perspektivenwechsel zwischen Annas Realität und den Erinnerungsfragmenten Rose-Maries. Indem die Romanfigur ihre eigenen Traumata und die ihrer Großmutter ergründet, beleuchtet Weichand den gesellschaftlichen Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Sie thematisiert in ihrem Familienroman Schuld, Ideologien und die Befreiung davon. Und sie betont die Verantwortung, die gelebt werden muss, und die Liebe, die Generationen – trotz allem – verbinden kann. Nach der Lesung und Diskussion mit Autorin Sonja Weichend können eigene Familiengeschichten geteilt und Fragen, die sich in der Auseinandersetzung mit der familiären NS-Vergangenheit stellen, gemeinsam erörtert werden.

Die Veranstaltung ist ohne Übernachtung

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19.03.
00:00 -
00:00 Uhr
Seminar-
nummer
1101
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Ansprech-
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Ulrike Schuhnagl
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