Warum engagiere ich mich in der Kommune?

Mitwirkung von Seniorinnen und Senioren in der Kommune!?

Warum engagiere ich mich in der Kommune?

Vom 25. bis zum 27.9.2013 fand in der Akademie Frankenwarte Würzburg das Seminar : „Mitwirkung von Seniorinnen und Senioren in der Kommune!?“ statt. Zu Beginn des Seminars wurden die Teilnehmenden, die fast alle mehrere bürgerschaftliche, ehrenamtliche oder hauptamtliche Tätigkeitsbereiche verfolgen, mit der Frage konfrontiert: Warum engagiere ich mich in der Kommune?

Mit Barbara Eifert, Forschungsgesellschaft für Gerontologie Dortmund und Jobst Heberlein, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesseniorenvertretungen stand das Thema: Partizipation älterer Menschen durch Seniorenbeiräte und –vertretungen in Deutschland im Zentrum.

Nach der Beschäftigung mit drei essentiellen Voraussetzungen für die Wirksamkeit von Seniorenvertretungen : Engagementbereitschaft, Partizipationsbereitschaft und ermöglich ende Rahmenbedingungen, sorgten die unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine lebhaften Debatte. Einig war sich die Gruppe darüber, dass Seniorenvertretungen nicht überholt seien, sondern wichtige Impulsgeber, die sich für Belange einsetzen, die allen Gruppen in der Gesellschaft zu Gute kommen. Die Frage „Sollte es Seniorenvertretungen gesetzlich geben müssen ?“ oder „Sollten Seniorenbeiräte auf kommunaler Ebene ein Stimmrecht haben?“ wurden dagegen sehr kontrovers beantwortet. Bemängelt wurde von einem Teil der Anwesenden die – aus ihrer Sicht – geringe Einflussnahme der Landes - und Bundesseniorenvertretungen.

Weitere Informationen

Gesamtbericht
Quartiersbezogene Seniorenarbeit
Demografieerhebung LK Würzburg
Kommunale Seniorenvertretungen
Seniorenpolitisches Gesamtkonzept

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