Was bewirkt die Entwicklungszusammenarbeit?

E. Geuder-Jilg, W. Bertenbreiter, J. Kunze, Dr. J. Bobineau, L. Nguefack-Sonkoue, Dr. S. Kreibich, Dr. D. Nicoué, B. Juchems, G. Schmitt

Erstmalig kooperierte die Akademie Frankenwarte Würzburg mit dem GRG e.V. Rückkehrerforum (GIZ Rückkehrergemeinschaft) im Seminar: Was bewirkt die Entwicklungszusammenarbeit? vom 24. bis 26. Mai 2019. 

Für die Teilnehmenden, die hauptberuflich in der EZ tätig waren oder sind, sich ehrenamtlich in diesem Feld engagieren oder aus biografischen Gründen zum Seminar kamen, war der Austausch untereinander sowie mit den Referierenden, die aus sehr unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema blickten, ein absoluter Gewinn: Nach grundlegenden Informationen zur Wirkungsmessung in der Entwicklungszusammenarbeit durch Erwin Geuder Jilg wurden konkrete Beispiele aus der GIZ-Arbeit (Wertschöpfungsketten im Agrar- und Ernährungssektor (Wolfgang Bertenbreiter), Stärkung der guten Regierungsführung durch Dezentralisierung Gerald Schmitt)) vorgestellt. Ergänzt wurden diese Einblicke durch Projektvorstellungen der Arbeit des DAHW (Dr. Saskia Kreibich), der Claretiner (Dr. Delia Nicoué) sowie der Universität Würzburg (Dr. Julien Bobineau). Wichtige Außenperspektiven wurden einbezogen durch einen Input zur sicherheitspolitischen Perspektive der internationalen Zusammenarbeit (Jörg Kunze) und die Erfahrungen des Vereins afriboom bei deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen (Lwanga Joseph Nguefack-Sonkue). Interessante Einblicke zur Thematik „Demokratieförderung und politische Stiftungen am Beispiel der FES“ steuerte Brigitte Juchems, ehemals Büroleiterin in Simbabwe und Südafrika, bei.

Hervorzuheben ist das gemeinsame Podium aller Referent_innen, welches den Fokus auf die immer wieder aufkeimenden Fragen legte: Welche Rückwirkungen hat die EZ auf die Bevölkerung in Deutschland? Und: Wie können wir zu einem realistischeren Afrikabild beitragen? Hier wurden viele interessante, kontroverse Denkrichtungen, konkrete Ideen und Perspektiven aufgezeigt, so dass sowohl Teilnehmende als auch Referent_innen mit wichtigen Denkanstößen und neuen Informationen das Seminar verließen.

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