Korea …
ist nicht Deutschland
Zum vierten Abend der Veranstaltungsreihe
"Würzburger und Würzburgerinnen aus dem Ausland stellen ihr Heimatland vor"
in der Akademie Frankenwarte am 25. November 1995 um 18.00 Uhr
luden die Gesellschaft für Politische Bildung und der Vorläufige Ausländerbeirat der Stadt Würzburg herzlich ein.
Korea ist nicht Deutschland – es hat aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein ganz ähnliches Schicksal gehabt: geteilt in den "kommunistischen Norden" und den "kapitalistischen Süden" und Brennpunkt im Kalten Krieg zwischen Ost und West. Während Südkorea sich zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum Asien entwickelte, scheint Nordkorea wie erstarrt in von der Zeit überholten kommunistischen Strukturen. Was wissen wir über das "Land der Morgenfrische"? Steht eine ähnliche Entwicklung wie in Deutschland an oder sind die Hoffnungen auf Wiedervereinigung Illusion?
Dr. M.Y. Cho, Referent am Institut für Asienkunde und Kolumnist der Hamburger ZEIT, kennt den Norden und den Süden Koreas. Er führte uns in die historischen Hintergründe der Teilung Koreas ein, zeigte etwaige Parallelen zwischen Korea und Deutschland und untersuchte die Wiedervereinigungspolitik.
Im Anschluss an die Vortragsveranstaltung gab es ein traditionelles koreanisches Menue mit Köstlichkeiten wie Kimtschi, Bulgogi, Shögogi Dzaptscha …