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Um Zukunft gestalten zu können, benötigen wir klare Strategien, denn: „Wir werden weniger, älter und bunter!“ In den Kommunen sind erste Anzeichen längst spürbar: Kindergärten und Schulen reduzieren die Anzahl der Gruppen und Klassen – für viele Menschen eine bedauerliche Entwicklung. Positiv wahrgenommen wird hingegen das große bürgerschaftliche Engagement insbesondere von Älteren, das dem gemeinschaftlichen Leben in der Stadt neue Impulse verleiht. Bestimmte Wohnraumangebote werden nicht mehr nachgefragt, alternative Wohnformen, beispielsweise „Mehr-Generationen-Häuser“ oder „Alten-WGs“ fehlen noch.
Doch wie kann sich unser Gemeinwesen auf die Veränderungen einstellen? Aufsätze, Studien und Empfehlungen gibt es viele – doch wie sieht es konkret in der Praxis aus? Die Stadt Bielefeld hat 2004 die Stabsstelle „Demographische Entwicklungsplanung“ eingerichtet, um bei allen kommunalen Belangen demographische Einflussfaktoren zu berücksichtigen.
Sie haben Gelegenheit, von Susanne Tatje, Deutschlands erster Demographie-Beauftragten, zu hören, wie die Stadt Bielefeld vorgeht, um das Thema nicht nur in der Verwaltung anzugehen, sondern auch mit Kindern und Jugendlichen, Familien und SeniorInnen, der Wirtschaft und Vereinen.
Danach laden wir ein zum Austausch eigener Ideen, Projekte und Maßnahmen für Würzburg und Umgebung. |